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Die '''Rohrach''' ist ein linker Zufluss der [[Eyb (Fluss)|Eyb]] in [[Geislingen an der Steige|Geislingen]] im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg. Das Rohrachtal ist eines der fünf Namensgeber der „Fünftälerstadt“ Geislingen. An seinem östlichen Talhang verläuft die Eisenbahntrasse der [[Geislinger Steige]], unterhalb die Steige der [[Bundesstraße 10|B 10]].
== Rohrachquelle ==
[[Datei:Rohrachquelle.JPG|thumb|links|Die stark schüttende Rohrachquelle]]
Die [[Rohrachquelle|Rohrachquelle]] liegt zwischen den Geislinger Wohnplätzen Ziegelhütte und Steigmühle, etwa 1.500 m nördlich von Amstetten. Sie entspringt aus den Kalksteinen der Wohlgeschichteten Kalk-Formation in einer bis zu 3.400 l/s, im Mittel ca. 250 l/s schüttenden Karstquelle. Bei starken Niederschlägen führt auch ein Trockengraben oberhalb der Rohrachquelle Wasser. Stellenweise kann das Gewässer fast trocken fallen.
== Geographie ==
Das oberirdische Einzugsgebiet der Rohrach umfasst rund 57 Quadratkilometer, die Südgrenze ihres Einzugsgebietes ist die Europäische Wasserscheide Atlantik-Schwarzes Meer.
Das Rohrachtal liegt auf der Trasse der Ur-Lone, die auf einem noch wesentlich höheren Niveau eine weite Region vor dem heutigen Albtrauf in Gegenrichtung nach Südosten entwässerte.
Der Talgrund des Rohrachtales ist von Jura-Hangschutt und zahlreichen Kalktufflagern geprägt.
Früher nutzten zwölf Mühlen die Wasserkraft der rund sechs Kilometer langen Rohrach zum Mahlen von Getreide und zur Stromerzeugung. Im 8. Jahrhundert entstand der frühere Mühlenort Rorgensteig, an den noch ein Straßenname in Geislingen erinnert.
[[Datei:Rohrachsee.jpg|thumb|left|Aussichtsplattform am Rohrachsee]]
Von der Rohrachquelle bis zum Wasserfall ist das Rohrachtal seit 1982 Naturschutzgebiet. Der 13 Hektar große geschützte Bereich ist ein überregional bedeutsames Feuchtgebiet mit besonders hoher vogelkundlicher Bedeutung. Seit September 2009 führt ein zwei Kilometer langer behindertengerechter Naturlehrpfad durch das Rohrachtal.
Die Rohrach ist im Stadtgebiet Geislingen teilweise verdolt, bevor sie unterhalb des städtischen Sportplatzes in die Eyb mündet.
== Weblinks ==
*[http://ks-goeppingen.de/site/Geologie.html Zur Geologie des Rohrachtals]
<br /><br />
{{Vorlage:Lizenzhinweis}}
[[Category:Natur_und_Umwelt]]
== Rohrachquelle ==
[[Datei:Rohrachquelle.JPG|thumb|links|Die stark schüttende Rohrachquelle]]
Die [[Rohrachquelle|Rohrachquelle]] liegt zwischen den Geislinger Wohnplätzen Ziegelhütte und Steigmühle, etwa 1.500 m nördlich von Amstetten. Sie entspringt aus den Kalksteinen der Wohlgeschichteten Kalk-Formation in einer bis zu 3.400 l/s, im Mittel ca. 250 l/s schüttenden Karstquelle. Bei starken Niederschlägen führt auch ein Trockengraben oberhalb der Rohrachquelle Wasser. Stellenweise kann das Gewässer fast trocken fallen.
== Geographie ==
Das oberirdische Einzugsgebiet der Rohrach umfasst rund 57 Quadratkilometer, die Südgrenze ihres Einzugsgebietes ist die Europäische Wasserscheide Atlantik-Schwarzes Meer.
Das Rohrachtal liegt auf der Trasse der Ur-Lone, die auf einem noch wesentlich höheren Niveau eine weite Region vor dem heutigen Albtrauf in Gegenrichtung nach Südosten entwässerte.
Der Talgrund des Rohrachtales ist von Jura-Hangschutt und zahlreichen Kalktufflagern geprägt.
Früher nutzten zwölf Mühlen die Wasserkraft der rund sechs Kilometer langen Rohrach zum Mahlen von Getreide und zur Stromerzeugung. Im 8. Jahrhundert entstand der frühere Mühlenort Rorgensteig, an den noch ein Straßenname in Geislingen erinnert.
[[Datei:Rohrachsee.jpg|thumb|left|Aussichtsplattform am Rohrachsee]]
Von der Rohrachquelle bis zum Wasserfall ist das Rohrachtal seit 1982 Naturschutzgebiet. Der 13 Hektar große geschützte Bereich ist ein überregional bedeutsames Feuchtgebiet mit besonders hoher vogelkundlicher Bedeutung. Seit September 2009 führt ein zwei Kilometer langer behindertengerechter Naturlehrpfad durch das Rohrachtal.
Die Rohrach ist im Stadtgebiet Geislingen teilweise verdolt, bevor sie unterhalb des städtischen Sportplatzes in die Eyb mündet.
== Weblinks ==
*[http://ks-goeppingen.de/site/Geologie.html Zur Geologie des Rohrachtals]
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[[Category:Natur_und_Umwelt]]