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Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche

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Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche
Kindergarteninfo
Kontakt
Liebknechtstraße 37
73312 Geislingen/ Steige
Telefon: 07331/ 715 41 90
Email: kiha_kleine-siedlungsstrolche@geislingen.de
alexandra.meier-schmidt@geislingen.de
Träger
Das Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche in der Liebknechtstraße ist eine Einrichtung der Stadt Geislingen an der Steige.
Homepage
Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche
Beschreibung
Alter und bauliche Zustand
Seit November 2011 hat das neue Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche neue Bewohner, indem gespielt und gelacht wird. Seit Oktober 2012 können die Kinder das Außengelände benutzen.
Lage und Umfeld
Das Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche liegt in der hinteren Siedlung in Geislingen. Die Kinder kommen vor allem von der vorderen und hinteren Siedlung in die Kindertagesstätte. Sie leben meistens in neu sanierten Siedlungs-, Hochhäusern oder in neueren Wohnblocks.
In der näheren Umgebung befinden sich mehrere Schulen - wie das Gymnasium und die Realschule – ein Bäcker, ein Sportgeschäft, Friseur und Druckerei… Ebenfalls ist in der Nachbarschaft die Lebenshilfe. Mit den Bewohnern wird der Kontakt gepflegt, indem z.B. die Kinder im Laternenfest für die Bewohner etwas vorsingen.
Desweiterem besteht viele Möglichkeiten schnell im Wald und auf der Wiese zu sein.
Organisatorisches
Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 6:30 – 17:00 Uhr
Freitag 6:30 – 16:00 Uhr
Betreuungsformen & -zeiten
Die Ganztagesbetreuung ist von 8 – 10 Stunden und findet während der Öffnungszeiten satt. In diesem Zeitrahmen, 6:30 bis 17:00 Uhr, kann man die Betreuungszeiten einteilen. Ganztageskinder bekommen außerdem Mittagessen und Ruhen sich für etwa 30 Minuten im Schlafzimmer aus.
Die verlängerten Öffnungszeiten sind von 7:00 bis 13:00 Uhr oder von 7:30 bis 13:30 Uhr.
Die Regelbetreuung ist von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 12:00 Uhr und mittags von 13:30 bis 16:00 Uhr. Freitags findet mittags keine Betreuung statt.
 Die Kinder können zwischen 7:30 bis 8:00 Uhr, sowie von 12:00 bis 12:30 Uhr zusätzlich betreut werden.
Aufnahmekriterien
Die Kindertagesstätte nimmt ganzjährlich Kinder ab 2,9 Jahren auf, soweit Plätze vorhanden sind.

Tagesablauf

6:30 – 8:15 Uhr Ankunft Frühgruppe  Freispiel, Frühstück
8:15 – 10:15 Uhr Öffnung der Stammgruppen/ Freispiel/ Vesper/ Projekte/ Garten/ Sprachförderung/ Donnerstags Bücherei
10:15 – 10:30 Uhr Aufräumen
10:30 – 10:45 Uhr Di + Do  Morgenritual
10:45 – 11:30 Uhr Mo + Mi + Fr  Stammgruppen (Freispiel, Stuhlkreis)
Di + Do  STARK-Gruppen
11:30 – 11:45 Uhr Je nach Wetter in Garten
11:45 – 12:00 Uhr Anziehen und Abholen
12:00 – 12:15 Uhr 2. Vesper für VÖ-Kinder
12:15 – 12:30/ 13:30 Uhr Freispiel für VÖ-Kinder
12:00 – 12:30 Uhr Mittagsessen für Ganztageskinder
12:30 – 13:30 Uhr Mittagsruhe für Ganztageskinder
14:00 – 14:30 Uhr Aufweckzeit aller Tageskinder
13:30 – 16:00/ 17:00 Uhr Freispiel, Aktivitäten, Projekte, Garten

Gruppen & Personal
Im Kinderhaus befinden sich vier Stammgruppen.
Hausnummer 1
Ursula Leonhardt (100%), Nadja Schwendemann (100%), Alexandra Sandra Wehle (50%), Anerkennungspraktikant/in (70%)
Hausnummer 2
Susanne Vogel (100%), Birigt Conz (50%), Karin Junginger (30%), Michaela, Praktikant/in (Oberkurs)
Hausnummer 3
Arzu Özdemir (100%), Maria Oswald (70%), Praktikant/in (Vorpraktikum)
Hausnummer 4
Olga Panagi (100%), Alexandra Meier-Schmidt (50%), Renate Voigtländer (40%)
Sprachförderkräfte
Brigitte Härringer, Gabi
Besondere Zusatzkräfte
Hauswirtschaft: Andrea
Raumpflegerinnen: Zekiye, Dürna
Pädagogische Konzept
Bild vom Kind
Das Kind ist in seiner Würde unantastbar. Jedes Kind hat seine eigene individuelle Persönlichkeit. Sie wird soweit unterstützt, so lang sie nicht die Rechte anderer verletzt.
Das Kind wird in seiner Eigenart angenommen und ganzheitlich betrachtet. Es hat bereits eigene Kompetenzen und sein eigenes Weltbild. Ebenso ist es neugierig und will die Welt entdecken.
Die Gefühle des Kindes werden ernst genommen, benannt und bei Schwierigkeiten werden Lösungsmöglichkeiten, Hilfestellungen und Handlungsalternativen aufgezeigt.
Das Kind ist ein soziales Wesen und ist auf eine Gemeinschaft ausgerichtet.
Erziehungs- und Bildungsziele
Die Ziele sind an den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung angelehnt und sind in sechs Lernfeldern unterteilt – Körper; Sinne; Sprache; Denken; Gefühl und Mitgefühl; Sinn, Werte und Religion.
- Körper:
Das Kind entfaltet ein positives Körper- und Selbstkonzept als Grundlage für die gesamte körperliche, soziale, psychische und kognitive Entwicklung. Dabei lernt es seine Möglichkeiten und Grenzen kennen.
- Sinne:
Das Kind erlangt durch seine differenzierte Entwicklung und Nutzung seiner Sinne Orientierungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit und lernt achtsam zu sein.
- Sprache:
Das Kind erweitert und verbessert seine nonverbale und verbale Ausdrucksfähigkeit und kommuniziert mit anderen, um mit ihnen zu leben, sowie um seine Ziele zu erreichen.
- Denken:
Das Kind erkennt Muster, Regeln und Symbole, um die Welt zu erfassen. Ebenfalls stellt er sich diese Regeln/Welt und sich in Frage und sucht nach eine Antwort.
 Dabei sollten die Antworten nicht vom Erwachsenen vorgegeben werden, sondern die Kinder sollten motiviert werden die Antworten selbst zu finden.
- Gefühle & Mitgefühl:
Das Kind eignet sich Einfühlungsvermögen und Mitgefühl an, entwickeln Wertschätzung, nehmen die Gefühle anderer Menschen war und reagieren angemessen.
- Sinne, Werte & Religion:
Das Kind erfährt und hört von der christlichen Prägung der deutschen Kultur.
Allgemeine Begründung der Ziele
Diese Ziele lassen sich folgendermaßen begründen, da die Erziehungsziele sich an den Erfordernissen der Gesellschaft, wichtigen Werten und Normen, des jeweiligen politischen und wirtschaftlichen Systems, sowie an der aktuellen Wirtschaftslage und an gesellschaftlichen Trends orientieren, entstehen entsprechende Erziehungsziele, die sich immer wieder neu ausrichten und erweitert werden. Die Gesellschaft will in Baden-Württemberg den Orientierungsplan. Zum Glück – weil der Orientierungsplan wichtige Lernfelder in den Blick gesetzt hat, um die Kinder zu fördern.
Beobachtung
Bedeutung:
Die Beobachtung ist die Grundlage des pädagogischen Planens und im weiteren Verlauf auch für die Handlung. Durch die Beobachtung nimmt man wahr, welche Interessen und Ängste das Kind hat, mit wem oder was es spielt oder die Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen des Kindes. Somit kann man im weiteren Schritt agieren und jedes Kind individuell fördern.
Methoden und Instrumente:
Spontanes Beobachten, freies und systematisches, sei es versteckt oder offen, gehören zu den gängigen Beobachtungsformen in der Einrichtung. Dabei werden Beobachtungsbögen wie – Bodensee-Oberschwaben Test, Grenzsteine der Entwicklung, Infans, SIMSIK, SELDAK und weitere benutzt. Da die Einrichtung in der Ausprobierphase ist, werden die Formen nach einer bestimmten Zeit differenziert.
Elternpartnerschaft
Zusammenarbeit mit Eltern ist auch einer der Grundstein für die pädagogische Arbeit. Grundvoraussetzung für diese Zusammenarbeit ist die positive, offene, partnerschaftliche Haltung der Fachkräfte gegenüber den Eltern. Dafür ist eine bleibende Anstrengung erforderlich.
Partnerschaft heißt Gleichwertigkeit und Gleichbereichtigung. Ziele sollten deshalb gemeinsam erarbeitet werden und alle Beteiligte in Rahmen gleicher Rechte und Regeln sich bewegen.
Ziele vom Kinderhaus
 Eltern und Fachkräfte sollten einen gemeinsamen „Nenner“ zum Wohl der Kinder haben.
 Es soll eine familienorientierte, familienergänzende und familienunterstützende Arbeit sein, jedoch auf keinen Fall – ersetzend!
Diese Partnerschaft kann nur in einem längeren Prozess entstehen. Beide Seiten müssen dementsprechend ihr Verhalten ändern und Wege zueinander finden. Dafür ist ein regelmäßiger und aufbauender Austausch nötig.
Formen der Zusammenarbeit
Tür- und Angelgespräche, Elterngespräche, Elterninformationsnachmittage, Elterncafés, Elternabend, Hausbesuche, Elternbriefe, Feste… sind einige der Formen der Zusammenarbeit.
Pädagogische Grundhaltung des Erziehers
Für die Erzieherinnen ist das Wohl des Kindes die Grundlage ihrer pädagogischen Arbeit. Dafür halten sie viel von der Kooperation, so dass sie mit Eltern, Schulen und anderen Institutionen zusammen arbeiten und vor allem eine „Erziehungspartnerschaft“ anstreben.
Das Kinderhaus der kleinen Siedlungsstrolche ist ein Ort der Begegnung und Kommunikation. Hier werden Erfahrungen gesammelt. „Erfahrungen machen“ heißt lernen für die Pädagoginnen. Daher stehen sie partnerschaftlich neben dem Kind als Teil der Gruppe und begleiten es auf ihrem Weg.
Die Entwicklung des Kindes ist ein ganzheitlicher und individueller Prozess für sie. Deshalb hat jedes Kind den Anspruch in seiner Individualität und Einzigartigkeit wahrgenommen, akzeptiert und verstanden zu werden.
Die Pädagoginnen sehen das Kind nicht als ein Glas, indem man Wissen, Soziales Verhalten etc. reinlegen kann, sondern für sie hat das Kind eine Bildungsbiographie. In der Konzeption steht z.B. drin, dass jedes Kind seine eigene Lebensgeschichte hat und die Bildung mit der Geburt beginnt. Die Erzieherinnen sind deshalb individuelle, sensible und liebevolle Bildungs- und Entwicklungsbegleiter, die versuchen jedes Kind in ihrer frühkindlichen Bildung zu stärken.
Die Fachkräfte streben das Kind zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu entwickeln. Dazu werden Spielimpulse und Kommunikationsmöglichkeiten den Kindern angeboten, um Sozialkompetenzen aufzubauen, sowie die Sprache und das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Bei einem Freispiel sind die Pädagoginnen aktiv oder zurückhaltend nach Situation und versucht nach Möglichkeit die Kinder alleine spielen zu lassen, damit die Kinder ein eigenständiges und kreatives Spiel entwickeln können. Diese Zeit ist für die Erzieherinnen sehr wichtig, denn hier versuchen sie die Themen der Kinder zu aufzugreifen und diesbezüglich führen die Fachkräfte beispielsweise Angebote durch.
Die Pädagoginnen bieten dem Kind Zeit und Raum für vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten, um es individuell zu fördern und das Kind zur Selbstständigkeit zu erziehen.
Die Erzieherinnen wissen, dass sie Modelle sind und versuchen ein gutes Beispiel und Vorbild zu sein, z.B. im Umgang mit anderen Menschen, beim Essen usw.
Pädagogische Arbeit
S.T.A.R.K.-Gruppen
Die S.T.A.R.K.-Gruppe ist eine entwicklungs- und altersspezifische Gruppe. In diesen Gruppen werden mit den Kindern geeignete Aktivitäten und Projekte durchgeführt. Dabei ist die Zugehörigkeitsdauer der entsprechenden Gruppe individuell länger oder kürzer.
Der Name „S.T.A.R.K.“ bedeutet:
S Soziale Entwicklung und Gruppenarbeit,
Spaß am gemeinsamen Tun.
T Toleranz für die eigenen Bedürfnisse und die der anderen,
Transition – Übergänge gestalten und lebbar machen
A Alter des Kinder  Orientierungshilfe bei der Gruppeneinteilung, ebenso spielen auch die Lebenssituation, Entwicklung, individuelle Persönlichkeit und Wesensart des Kindes eine Rolle.
R Resilienz (Widerstandfähigkeit)
 Gruppenarbeit soll die Persönlichkeit, Selbstständigkeit, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen der Kinder stärken.
K Kindgerecht sein – jedes Kind erlebt in seinem eigenen und gesunden Tempo und Rhythmus alle Gruppen.
Kompetenz der Kinder erkennen und fördern
Kommunikation der Kinder, Eltern und Erzieher
Struktur
Die STARK-Gruppen finden dienstags und donnerstags von 10:45 bis 11:30 Uhr (nun bis 12:00 Uhr) statt. Die Kinder sind in dieser Zeit in der roten, orangen, gelben, blauen Gruppe oder in die Regenbogengruppe (Vorschulkinder) eingeteilt.
Morgenritual
Täglich (nun Dienstag und Donnerstag) findet um 10:30 Uhr das Morgenritual in der Turnhalle statt und dauert circa 15 Minuten lang.
Daran nehmen alle Kinder des Kinderhauses teil.
Das Ritual beginnt mit einem Spruch und einer kurzen Begrüßung, anschließend wird der Wochentag, wichtige Ereignisse, … besprochen, gesungen, gespielt und vieles mehr.
Zum Abschluss darf ein Kind der Stammgruppe außer dienstags und donnerstags, die Kinder aus seiner Gruppe mit einem Spruch zusammen rufen. Sie gehen gemeinsam dann in ihr Haus. An den anderen beiden Tagen gehen sie in die STARK-Gruppen.
Besondere pädagogische Aktivitäten
 Altersspezifische Gruppenarbeit (STARK-Gruppen)
 Sprachförderung
 Kooperation Lindenschule:
 Naturmittage ( 1 wöchentlich)
 Projekt "Schulreifes Kind"

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