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[[Datei:Geislingen-adS-EvStadtkirche.JPG|thumb|Evangelische Stadtkirche]]
== Geschichte ==
Die 1424 - 1440 erbaute, heute evangelische, '''Stadtkirche''' ist mit ihrem hohen Mittelschiff und dem 63 Meter hohen Turm eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten in [[Geislingen an der Steige]]. Aus der Architektur lässt sich schließen, dass der Bau der [[Gotik | spätgotischen]] Pfeilerbasilika unter der Oberleitung der Ulmer Münsterbauhütte gestanden hat. Wegen des verwendeten porösen [[Tuffstein]]s aus der Geislinger "Steingrube", der kaum bildhauerische Bearbeitung zuließ, ist der Bau sehr schlicht gehalten. Es finden sich keine Schmuckplastiken.
Zum Erhalt dieser Kirche hat die Evangelische Gesamtkirchengemeinde eine Stiftung gegründet: Die Geislinger Drei-Kirchen-Stiftung. Freunde der Kirche sind aufgefordert, sich zu beteiligen.
== Chorgestühl ==
Besonders sehenswert ist das 1512 von [[Jörg Syrlin (der Jüngere) | Jörg Syrlin d. J.]] geschnitzte Chorgestühl aus Eichenholz. Es findet seine Ergänzung in der [[Dreisitz | Levitenbank]]. Erkennbar sind der Reichsadler sowie das Ulmer und Geislinger Wappen.
== Seitenaltar ==
In der Kirche befindet sich ein Marien- oder Sebastiansaltar. Geschaffen wurde er vom Ulmer Meister [[Daniel Mauch]] um 1529. Deutlich erkennbar ist in der Mitte des Schreines die hl. Jungfrau Maria. Sie ist die Schutzpatronin der Kirche. Unterhalb des Altarbildes sind zwei Gruppendarstellungen des Fegfeuers erkennbar, die vermutlich von [[Jörg Syrlin (der Ältere)]] stammen. Auf den Innenseiten der Flügel sind der hl. Rochus (linker Flügel) und die hl. Elisabeth (r.) zu finden. Die Darstellung des Heiligen Sebastian ist im [[Baldachin]] erkennbar.
Der Altar befindet sich im Chor der Kirche, diente ursprüchlich jedoch wohl als Seitenaltar.
== Weitere Bilder ==
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Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-Blick-auf-Pfarrhaus.JPG|Blick vom Südportal auf das Pfarrhaus
Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-SchlusssteinPortal.JPG|Schluss-Stein oberhalb des Südportals
Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-Suedportal.JPG|Südportal der Stadtkirche
Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-vonOsten.JPG|Blick von Osten auf die Stadtkirche
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== Weblinks ==
*[http://www.kirchenbezirk-geislingen.de/cms/startseite/kirchengemeinden/geislingen-stadtkirche/ Kirchenbezirk Geislingen: Evangelische Stadtkirche]
{{Coordinate |NS=48/36/47.10 /N |EW=9/50/35.75 /E |type=landmark |region=DE-BW}}
{{SORTIERUNG:Geislingen, Evangelische Stadtkirche}}
[[Kategorie:Geislingen an der Steige|Evangelische Stadtkirche]]
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Göppingen]]
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelischen Landeskirche in Württemberg]]
[[Kategorie:Marienkirche in Baden-Württemberg]]
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Baden-Württemberg]]
[[Kategorie:Gotische Kirche]]
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]
== Geschichte ==
Die 1424 - 1440 erbaute, heute evangelische, '''Stadtkirche''' ist mit ihrem hohen Mittelschiff und dem 63 Meter hohen Turm eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten in [[Geislingen an der Steige]]. Aus der Architektur lässt sich schließen, dass der Bau der [[Gotik | spätgotischen]] Pfeilerbasilika unter der Oberleitung der Ulmer Münsterbauhütte gestanden hat. Wegen des verwendeten porösen [[Tuffstein]]s aus der Geislinger "Steingrube", der kaum bildhauerische Bearbeitung zuließ, ist der Bau sehr schlicht gehalten. Es finden sich keine Schmuckplastiken.
Zum Erhalt dieser Kirche hat die Evangelische Gesamtkirchengemeinde eine Stiftung gegründet: Die Geislinger Drei-Kirchen-Stiftung. Freunde der Kirche sind aufgefordert, sich zu beteiligen.
== Chorgestühl ==
Besonders sehenswert ist das 1512 von [[Jörg Syrlin (der Jüngere) | Jörg Syrlin d. J.]] geschnitzte Chorgestühl aus Eichenholz. Es findet seine Ergänzung in der [[Dreisitz | Levitenbank]]. Erkennbar sind der Reichsadler sowie das Ulmer und Geislinger Wappen.
== Seitenaltar ==
In der Kirche befindet sich ein Marien- oder Sebastiansaltar. Geschaffen wurde er vom Ulmer Meister [[Daniel Mauch]] um 1529. Deutlich erkennbar ist in der Mitte des Schreines die hl. Jungfrau Maria. Sie ist die Schutzpatronin der Kirche. Unterhalb des Altarbildes sind zwei Gruppendarstellungen des Fegfeuers erkennbar, die vermutlich von [[Jörg Syrlin (der Ältere)]] stammen. Auf den Innenseiten der Flügel sind der hl. Rochus (linker Flügel) und die hl. Elisabeth (r.) zu finden. Die Darstellung des Heiligen Sebastian ist im [[Baldachin]] erkennbar.
Der Altar befindet sich im Chor der Kirche, diente ursprüchlich jedoch wohl als Seitenaltar.
== Weitere Bilder ==
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Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-Blick-auf-Pfarrhaus.JPG|Blick vom Südportal auf das Pfarrhaus
Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-SchlusssteinPortal.JPG|Schluss-Stein oberhalb des Südportals
Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-Suedportal.JPG|Südportal der Stadtkirche
Bild:Geislingen-adS-Stadtkirche-vonOsten.JPG|Blick von Osten auf die Stadtkirche
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== Weblinks ==
*[http://www.kirchenbezirk-geislingen.de/cms/startseite/kirchengemeinden/geislingen-stadtkirche/ Kirchenbezirk Geislingen: Evangelische Stadtkirche]
{{Coordinate |NS=48/36/47.10 /N |EW=9/50/35.75 /E |type=landmark |region=DE-BW}}
{{SORTIERUNG:Geislingen, Evangelische Stadtkirche}}
[[Kategorie:Geislingen an der Steige|Evangelische Stadtkirche]]
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Göppingen]]
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelischen Landeskirche in Württemberg]]
[[Kategorie:Marienkirche in Baden-Württemberg]]
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Baden-Württemberg]]
[[Kategorie:Gotische Kirche]]
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]