Arbeitskreis Sicherheit

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Der Arbeitskreis Sicherheit beschäftigte sich insbesondere mit drei Themenbereichen:

  • Sicher wohnen
  • Sichere Wege
  • Ladendiebstahl


Im weiteren Verlauf informierten Mitglieder des Arbeitskreises über Wohnungseinbrüche und deren Vermeidung.

Zum Ladendiebstahl wurden einige gemeinsame Besprechungen mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Geschäftsinhabern geführt. Ziel war dabei, Kinder unter 14 Jahren nicht „gewähren“ zu lassen, sondern aktiv zur Anzeige bzw. zur Meldung zu bringen.


Intensiver kümmerte sich der Arbeitskreis um die Angsträume in der Stadt und deren Verringerung. Diese wurden aufgelistet und begangen (u.a. mit einer Abendverkehrsschau). Die Zusammenstellung umfasste ursprünglich insgesamt 23 Bereiche und Orte, darunter u.a. die Unterführungen, die Bahnhofspassage, Bahnhofssteg, Parkhäuser, Vorräume Banken, Fischergäßchen, Fabrikstraße, Stadtpark, Pausenhof Michelberggymnasium, Bahnhof West, Kinderspielplätze, Tankstellenbereiche. Der Frauentreff war damals aktiv an der Erarbeitung dieser Liste beteiligt.

Die benannten Angsträume wurden im Laufe der Jahre entweder ganz beseitigt oder aber mit zusätzlichen Lichtquellen erheblich verbessert.


Weitere Themenbereiche des Arbeitskreises Sicherheit waren Vandalismus und Sauberkeit in der Stadt.

Und nicht zuletzt wurde das Projekt der kommunalen Kriminalprävention in die Liste der anzuhörenden Träger öffentlicher Belange aufgenommen. In diesem Rahmen nahm er regelmäßig zu neuen Baugebieten oder größeren Bauvorhaben (wie z. B. Kaufland) aus Sicherheitsgesichtspunkten Stellung.


Der Arbeitskreis Sicherheit hat im Jahre 2001 seine Arbeit eingestellt.


Grund dafür war, dass zum einen die Angsträume damals weitgehend abgearbeitet waren, zum anderen durch die Lokale Agenda neue Formen einer aktiven themenbezogenen Bürgerarbeit entstanden war.

Die Geislinger Kommunale Kriminalprävention suchte zudem die Abstimmung mit den damals vorhandenen zwei anderen Projekten in Göppingen und Eislingen. Sie war in ihren ersten Jahren auch für die Polizeidirektion Göppingen das „Vorzeige-Projekt“ seiner Art im Landkreis.